8. Von der Beach ins Landesinnere

Vom südlichsten Punkt Australiens aus ging es nordwärts. Wir fuhren über LAKES ENTRANCE, wo wir uns etwas an der 90 Mile Beach aufhielten, EDEN, wo ein gemütlicher Spaziergang am See die Hauptattraktion war, nach NAROOMA. Narooma hatten wir nicht aus einem besonderen Grund ausgewählt, kam uns aber gelegen, da wir zwischen Wilsons Promontory und unserem eigentlichen Ziel eine längere Strecke zurück legen wollten. Eine sehr gute Entscheidung war es, denn Claudia fand heraus, dass es einen Boardwalk gäbe, wo man vom Ufer bzw. vom Boardwalk aus Stingray’s sehen sollte. Na ja, wir waren nicht wirklich davon überzeugt, aber wer nicht wagt, gewinnt auch nicht. Nachdem wir also unseren Campervan geparkt und vor der Sonne etwas geschützt hatten, liefen wir zum Boardwalk. Plötzlich hält mich Claudia zurück und zeigt auf einen Fischer, der dabei war seinen Fang Fische zu entleeren und zu filetieren. Nichts besonderes, aber die nicht menschlichen Zuschauer lockten uns sehr an. Es waren erst Kormorane da und ein Sealion, die gierten nach den guten Sachen und da plötzlich eine Bewegung unter Wasser: zwei grosse Stingray’s die auf etwas leicht erbeutetes Futter hofften. Erstaunlich! Auch entlang des Boardwalks haben wir immer wieder Stingray’s gesehen.

Bei dieser Dog Library wurde darauf hingewiesen, dass die Ausleihe jederzeit von Hunden gemacht werden kann, aber auch das Zurückbringen oder das Hinzufügen der Artikel gern gesehen ist 🤣😂🤣😂🤣

Nun ging es von Narooma ins Landesinnere. Unser Ziel war Canberra, Hauptstadt Australiens. Wir waren neugierig auf eine Stadt, die aus dem Nichts entstand um die Hauptstadt von Australien zu werden. Auf dem Weg nach Canberra haben wir in Braidwood Halt gemacht. Beim Organisieren der Fahrt hatten wir auf der Karte nach einem idealen Stopp zum Mittagessen gesucht und dabei fiel uns eine Creperie in Braidwood auf. Und ja, es war ein Franzose in der Küche, aus der Guérande. Wir genossen eine köstliche Galette und nach einem Spaziergang durchs Dorf gab es noch eine Crèpe.

Canberra, vierspurige Avenues führen durchs Zentrum. Die Ampelanlagen sind riesig und alle paar Meter. Zu Fuss läuft man sich die Sohlen ab, aber mit ihrem Bussystem, wo du einfach in den Bus einsteigst, deine Kreditkarte dranhälst und du kannst so durch die ganze Stadt fahren, nur noch beim Aussteigen nochmals die Kreditkarte dranhalten und gut ist. Nach einigen Tagen erhälst du die Abrechnung und es ist immer noch billiger als in der Schweiz. Wir waren immer wieder unterwegs. Nicht nur zum Besichtigen waren wir in Canberra. Shoppen war auch auf dem Programm, besonders im Outlet waren wir mehr als einmal. Alle grossen Marken vereint unter einem Dach und so manches viel günstiger. Wir mussten uns ja noch mit einigen Sachen für unseren Trip ins Red Center eindecken. Der letzte Einkauf war Fliegen- bzw Mückennetze. Wir ergatterten die letzten bei MacPac 😜

Aber eins musste noch sein: Golfen in Canberra. Da wir unsere Schläger zu Hause gelassen hatten, mussten wir mit den Schlägern golfen, die sie uns gaben. Es war kaum zu glauben, dass man mit diesen Schlägern überhaupt spielen konnte, aber ehrlich wir haben uns sehr gut geschlagen. Abenteuerlich war es auch, wenn man den Ablauf der verschiedenen Bahnen erahnen muss und wo jetzt welche Fahne dazu gehört. Was solls es hat Spass gemacht.

Übrigens, die Sprinkler Anlagen wurden nicht ausgeschaltet. Landete dein Golfball mittendrin, musstest du ihn auch so spielen☔️☔️ Im Canberra Outlet fanden wir nicht nur Outdoor Geschäfte oder Bekleidung oder Schuhe oder Betten, sondern einen besonderen Laden…

Und nach Canberra geht es nach Sydney. Unsere Halbzeitstelle und ein besonderes Abenteuer, dass auf uns wartet…

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