Wir fuhren von Cape Otway mit so vielen Eindrücken weg, dass wir etwas überfordert waren. Nach einem kurzen Walk im Rainforest und nach der kurvigen Strasse bis Apollo Bay fanden wir uns am Meer wieder. Auch hier gab es immer wieder atemberaubende Aussichten und viele enge Kurven. In Torquay gab es dann mal wieder etwas Ruhe vor der gewaltigen Natur 😅 Wir mussten uns entscheiden ob wir Melbourne sehen wollten oder nicht. Ehrlich grauste es uns vor der grossen, betriebsamen Stadt und aus diesem Grunde umschifften wir Melbourne im wahrsten Sinne des Wortes. In Queenscliff nahmen wir die Fähre nach Sorento und fuhren dann weiter bis nach Phillip Island wo uns die Zwergpinguinparade erwartete. Es war so drollig den kleinen kaum 30cm grossen Pinguinen zuzusehen, wie sie in der Abenddämmerung aus dem Meer, über die Felsen hoppsend zu ihren Nestern kamen. Ein einmaliges Ereignis 🤩🤩🤩 Wir fanden auch auf dieser Halbinsel immer wieder Tiere, die wir so noch nicht gesehen hatten. Die Vögel sind aber nicht besonders einfach einzufangen (fototechnisch geredet).














Und hier unsere Zwergpinguine. Die Fotos sind nicht von uns, denn es gilt ein absolutes Verbot eigene Fotos zu machen. Was ja verständlich ist, denn all die Blitzlichter würden die Zwergpinguine enorm stören.


Auf Phillip Island gibt es vieles zu sehen, aber auch die Angebote an Land und auf dem Meer sind eher sehr touristisch gedacht. Wir haben uns entschlossen mit dem Schiff zum Seals Rock zu fahren. Vorher ging es aber noch zur Koala Conservation Reserve, wo verletzte Koalas gesund gepflegt werden und wenn es geht auch wieder ausgewildert werden. Interessant war, sie auch mal ganz nahe zu erleben und nicht nur oben in den Baumwipfeln schlafend zu erkennen. Eine der Freiwilligen fand unsere Idee am Nachmittag zum Seals Rock zu schippern sehr gut, aber wir sollten uns auf den Gestank gefasst machen, der dort vorherrscht😆






und hier unser Trip zum Seals Rock










Wir trennten uns schweren Herzens von der Insel, aber das nächste Highlight stand vor uns: Wilsons Promontory National Park. Unser Campground lag etwas ausserhalb des Parks, aber das war okay, denn der im Park, war so etwas von jungen Partygängern überlaufen, dass es uns sicher nicht gepasst hätte. Wir hatten in der ersten Nacht schon Besuch eines typischen Australiers. Ein Wombat war vor unserem Duschhäuschen gemütlich am Futtern. Am nächsten Tag haben wir uns zwischen Kängurus bewegen können, die fast keine Scheu vor uns Touristen hatten und da hatten wir auch das Glück ein Emu Pärchen zu finden. Unseren Walk über die drei Beaches: Whisky-Picnic-Squeeky war dann noch gekrönt von einem Einfangen eines Jungvogels, eines Hooded Plover (Haubenregenpfeifer). Der Parkranger erklärte uns, dass es der erste Jungvogel seit Jahren sei und sie ihn einfangen um ihn zu kennzeichnen.

















